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Agentur für Arbeit 24

Vorstellungsgespräch

1. Vor dem Interview
2. Grund-/Faustregeln
3. Entscheidungsfaktoren (für das Vorstellungsgespräch)
4. Marketing in eigener Sache
5. Nach dem Interview Haben Sie etwas Geduld
6. Im Vorstellungsgespräch, und danach als Mitarbeiter:

1. Vor dem Interview

Recherchieren Sie - Verschaffen Sie sich ein möglichst konkretes Bild vom Unternehmen. Lernen Sie dessen Historie kennen, Verständnis, Werte. Sehen Sie sich dazu das Unternehmensprofil und die Pressemeldungen auf diesen Web-Seiten an. Beurteilen Sie sich - Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, in der Sie allgemeine, fachliche und persönliche Fähigkeiten für sich festhalten. Konzentrieren Sie sich auf die Fähigkeiten, die Sie in die Aufgabe beim jew. Unternehmen einbringen wollen. Lassen Sie Ihren Lebenslauf Revue passieren - Bereiten Sie sich darauf vor, die verschiedenen Aspekte Ihrer beruflichen Erfahrung, Ausbildung und Entwicklung mit uns zu diskutieren. Planen Sie ausreichend Zeit ein - Finden Sie sich zeitig am Interview-Ort ein, um sich mit der Umgebung vertraut zu machen. So entspannen Sie sich und können sich auf Ihr Gespräch und Ihre Gesprächspartner konzentrieren.

2. Grund-/Faustregeln

während des Interviews Erster Eindruck - Signalisieren Sie Selbstvertrauen. Sein Sie ganz sie selbst. Aufgrund Ihrer Erfahrung und Ausbildung haben wir Sie zum Gespräch eingeladen - zeigen Sie nun Selbstvertrauen und sprechen Sie positiv über sich. Körpersprache - Seien Sie nicht zu angespannt, aber auch nicht zu locker. Schauspielern Sie nicht, übertreiben Sie nicht, werden Sie nicht arrogant. Entspannen Sie sich und lassen Sie Ihre wahre Persönlichkeit glänzen. Seien Sie höflich, dynamisch, positiv und interessiert. Konzentrieren Sie sich - Schweifen Sie mit Ihren Gedanken nicht ab und antworten Sie überlegt. Wenn Sie für Ihre Antwort etwas Zeit brauchen, nehmen Sie sich diese. Fragen Sie nach - Ist eine Fragestellung nicht klar, haken Sie nach. Antworten Sie so präzise wie möglich, ohne auszuschweifen. Außerdem: Das Interview ist eine gute Gelegenheit, um Informationen über GE CompuNet und die IT-Branche zu bekommen und noch offene Fragen zu klären. Fordern Sie Feedback ein, sofern es nicht von uns erteilt wurde. Verabreden Sie die weitere Vorgehensweise.

3. Entscheidungsfaktoren (für das Vorstellungsgespräch)

Was spielt beim Vorstellungsgespräch für Sie eine wichtige Rolle? - Stimmen von Personalern:

Es muß Interesse an der zukünftigen Ausbildung erkennbar sein.

A. Wieneke, Rank Xerox GmbH, Düsseldorf

Ganz wichtig ist das Verhalten des Bewerbers. Am besten sollte er ein aufgeschlossenes, unverkrampftes Gespräch führen

M. Robertz, Allkauf, Mönchengladbach

Das Vorstellungsgespräch hat einen sehr hohen Stellenwert, da es aussagekräftiger ist als alles andere. Es gibt Auskunft über Motivation, über das Verhältnis des Bewerbers zum Ausbildungsberuf und auch über das Persönlichkeitsbild.

T. Kliese, BMW, Niederlassung Essen

Das Vorstellungsgespräch gibt uns Auskunft über das Motiv zur Berufswahl, die Vorstellung vom Berufsbild und das Interesse an der Ausbildung und am Beruf.

B. Schewe, Nürnberger Bund, Essen

Apropos: Äußere Erscheinung Wie wichtig ist für Sie die äußere Erscheinung? - Stimmen von Personalern: Die Kleidung und das äußere Erscheinungsbild sollten sauber und ordentlich sein. Aktuelle Modetrends müssen nicht unbedingt berücksichtigt werden.

M. Robertz, Allkauf, Mönchengladbach

Wir sind ein Vertriebsunternehmen, deshalb ist die äußere Erscheinung durchaus wichtig.

K. Fröhls, Océ Deutschland GmbH, Mülheim a. d. Ruhr

Wir wünschen uns ein ordentliches, modisches, aber gepflegtes Erscheinungsbild.

A. Wieneke, Rank Xerox GmbH, Düsseldorf

Da es sich bei uns um ein Unternehmen mit sehr viel Kundenkontakt handelt, legen wir Wert auf ein gepflegtes Äußeres.

T. Kliese, BMW, Niederlassung Essen

Ein gepflegtes Äußeres ist eine Grundvoraussetzung für die Einstellung.

B. Schewe, Nürnberger Bund, Essen

4. Marketing in eigener Sache

Eine Bewerbung könnte man auch als Marketingkampagne in eigener Sache beschreiben. Denn es geht für Sie darum, Ihr persönliches Verkaufsargument zu finden, eine echte Marketingstrategie zu entwickeln, mit der Sie den potenziellen Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen und bei ihm den Wunsch auslösen, Sie kennenlernen zu wollen. Viele Menschen sind der Ansicht, eine zurückhaltende Persönlichkeit sei gut und ein starker Charakter schlecht. Wenn Sie sich ständig selbst schlecht machen und sich in der Menge verstecken, hat das allerdings nichts mit Bescheidenheit zu tun. Sie sollten statt dessen lieber lernen, sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Stimmen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten auf die Bedürfnisse des Arbeitgebers ab und bauen Sie ein positives Image auf. Jetzt richtet sich Ihre Marketingkampagne an den Arbeitgeber. Es geht darum, ihn davon zu überzeugen, dass genau Sie der bzw. die Richtige für die Stelle sind. Sie müssen ihn dazu bringen, dass er Bedürfnis hat, Sie kennenzulernen. Deshalb ist es wichtig, größte Sorgfalt beim Erstellen der schriftlichen Unterlagen walten zu lassen. Gehen Sie strategisch vor. Mit anderen Worten: Stellen Sie sich die Frage: Warum sollte ein Arbeitgeber Sie einstellen? Was haben Sie zu bieten? Damit kommen wir zur Selbstanalyse, also der Überlegung "Wer bin ich?" und "Was kann ich?". Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, wird es Ihnen umso leichter fallen, Ihr Angebot zu formulieren. Haben Sie darüber hinaus intensiv recherchiert, können Sie deutlich machen, weshalb gerade Sie so gut zu dem Unternehmen, der Institution passen. Sie wurden bereits zum Vorstellungsgespräch eingeladen, es ist gut verlaufen, und - man hat Sie eingestellt? Wunderbar! Allerdings sollte dies nicht das Ende Ihrer Marketingkampagne bedeuten. Denn das gesamte Berufsleben wird davon bestimmt. Warten Sie also nicht darauf, dass Ihr Vorgesetzter von sich auf Ihre Leistungen aufmerksam wird. Sie müssen selber dafür sorgen, dass er und andere merken, wie gut Sie sind.

5. Nach dem Interview Haben Sie etwas Geduld

- Normalerweise kann kein Interview-Partner direkt nach dem Gespräch ein Angebot machen. Es ist seine Aufgabe, seine Erkenntnisse sorgfältig auszuwerten und seine Entscheidung sicher zu treffen. Prüfen Sie sorgfältig - Wenn wir Ihnen ein Angebot machen, nehmen Sie sich genug Zeit, um Ihre Entscheidung zu treffen. Besprechen Sie sich mit Ihrer Familie, Ihren Freunden oder Bekannten und stellen Sie uns weitere Fragen, um absolut sicherzugehen, dass Sie die richtige Wahl treffen.

6. Im Vorstellungsgespräch, und danach als Mitarbeiter:

Chef-Typologien

a. Trägt der Vorgesetzte demonstrativ sein Selbstbewusstsein zur Schau? Inszeniert er sich selbst und das Unternehmen brillant? Gibt er sich pfauenhaft-majestätisch? Hört er sich selbst unheimlich gern reden hört (am liebsten über sich selbst und seine grandiosen Erfolge)? Wollen Sie wissen, wofür dieses Verhalten spricht? Sie haben es wahrscheinlich mit einer narzisstischen Persönlichkeit zu tun. Wenn narzisstische Chefs am Ruder sind, dann herrscht bei den MitarbeiterInnen oft ein Kommen und Gehen. Wenn Fehler passieren, Projekte scheitern, suchen narzisstische Chefs mit Vorliebe Sündenböcke, denen sie die Schuld in die Schuhe schieben können. Tipp für Sie: Vorausgesetzt, Sie wollen den Job unbedingt - dann hören Sie ihm im Vorstellungsgespräch "beeindruckt-bewundernd" zu. Versuchen Sie, in den kurzen Momenten seiner Ihnen zugewandten Aufmerksamkeit, Interesse und Neugier an Ihrer Person zu wecken.

b. Liegen die Stifte wie mit dem Zollstock ausgemessen parallel auf dem Schreibtisch Ihres Gesprächspartners, und macht das ganze Zimmer einen fast sterilen Eindruck? Beginnt das Vorstellungsgespräch pünktlich auf die Minute? Sie haben es offensichtlich mit einer zwanghaften Persönlichkeit zu tun. Ordnung, Systematik, Planbarkeit, Kontrolle, Berechenbarkeit und strenge Disziplin sind die Forderungen, die solche Menschen an sich und andere stellen. Die kleinliche Kontrollsucht führt oft zum regelrechten Schikanieren von MitarbeiterInnen, zu Zeitfetischismus, penibler Paragraphenreiterei und minutiöser Verplanung von Arbeitsabläufen. Tipp für Sie: "Correctness" ist das wichtigste Schlüsselwort im Umgang (z.B. im Vorstellungsgespräch) mit Zwanghaften. Pünktlichkeit, akkurate Kleidung, Anpassungsbereitschaft sind - wenn Sie wollen und können - die Schlüsselreize, die bei einem solchen Gegenüber außerordentlich gut ankommen.

c. Die Atmosphäre im Vorstellungsgespräch ist höflich, aber deutlich unterkühlt? Sie haben das Gefühl, die Einladung ist eher ein Versehen und Sie ein ungebetener Gast? Sie sitzen aller Wahrscheinlichkeit nach einer schizoiden Persönlichkeit gegenüber. Typisch für solche Chefs ist es, alle Probleme "rein sachlich" anzugehen. Menschliche Schicksale sind für sie weniger interessant. Sie wirken im lockeren sozialen Kontakt oft unbeholfen - fast linkisch. Eine ihrer Lieblingsformulierungen: "von der Sache her ..." Tipp für Sie: Lassen Sie sich von dem kühlen Gesprächsklima nicht abhalten, Ihre Botschaft rüberzubringen. Ihr Gegenüber kann zuhören, dennoch sollten Sie sich kurz fassen und präzise formulieren. Und bleiben Sie freundlich-unbeeindruckt von dessen distanzierter Art.

d. Verwendet Ihr Gegenüber ständig Ausdrücke wie "großartige Erfolge", "phantastische Ergebnisse", "echte Herausforderungen" "einmalige Situation" etc.? Zeigt sich bei Nachfragen, dass hinter all dem nicht viel steckt außer jeder Menge heißer Dampf? Vergeht Ihrem Gesprächspartner die gute Laune, weil er das Detail nicht liebt und sich statt dessen mit dem Großen und Visionären beschäftigt? Sie haben es offensichtlich mit einer hysterischen Persönlichkeit zu tun. Ein solcher Mensch ist schnell begeistert, allerdings ebbt diese Stimmung im Nu auch wieder ab. Ständig sind hysterische Persönlichkeiten als Chefs auf der Suche nach frischen Ideen, die sie aber genauso schnell fallenlassen. Keine Gelegenheit zur eindrucksvoll inszenierten Selbstdarstellung wird ausgelassen. PR-Veranstaltungen, Feste und Präsentationen spielen eine große Rolle. Konflikte mit MitarbeiterInnen gibt's deshalb recht häufig, weil sie diesen nicht die Freiheit zugestehen, die sie sich selber nehmen. Tipp für Sie: Hier kann man kaum was raten, weil diese Persönlichkeit sehr unbeständig ist. Wer bei diesem Typus in der Folge der Vorstellungsgesprächstermine zuletzt an die Reihe kommt, hat vielleicht die besten Aussichten.

e. Ihnen fällt schon beim Betreten des Vorzimmers die gedrückte Atmosphäre auf? Und dieser Eindruck verstärkt sich noch im Gesprächszimmer? Ihnen kommt kein fröhlicher Mensch entgegen, eher jemand mit aschfahlem Gesicht und bitteren Zügen. Das Gespräch verläuft dröge, schleppend? Sie spüren, wie sich trotz Ihrer Anspannung eine leichte Müdigkeit befällt? Alles spricht dafür, dass Sie es mit einer depressiven Persönlichkeit zu tun haben. Solche Chefs sind selten autoritär, eher auf die Harmonie einer funktionierende Teamarbeit aus. Ihnen fehlen Führungseigenschaften, was nicht selten zur Folge hat, dass MitarbeiterInnen der nächstniedrigen Hierarchiestufe zu Intrigen und Machtkämpfen regelrecht eingeladen werden. Tipp für Sie: Lassen Sie sich nicht von der negativen Stimmung anstecken, und vermeiden Sie Versuche, Ihr Gegenüber aufgesetzt fröhlich aufzumuntern. Bleiben Sie ruhig-gelassen, und unterdrücken Sie Ihre aufkommende hibbelige Nervosität.